Die Unterirdische: Wehrhahnlinie

Pempelforter Straße

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist nicht nur an der Oberfläche beeindruckend, sondern hat auch unterirdisch etwas weltweit Einmaliges zu bieten: Kunst trifft Architektur im Untergrund.

Während Ihrer informativen Führung werden Sie feststellen, wie das Stadtbahn-Projekt der Superlative das Gesicht der Stadt verändert. Die sechs neuen Bahnstationen sind eine ganz besondere Attraktion und passen perfekt zu Düsseldorf: Weltoffen und einladend, innovativ und überraschend, anspruchsvoll und anregend.

Sechs renommierte Künstler haben jeden der Bahnhöfe nach einem individuellen künstlerischen Konzept gestaltet. Während Ihrer Führung schweben Sie durch das Weltall und entdecken eine interaktive Installation, die aus den Bewegungen der Passanten eine sich ständig verändernde Architektur schafft. Werden Sie an den verschiedenen Bahnhöfen Zuhörer von experimentellen Klängen im Labor und lassen Sie sich vom grünen Strom einfach mitreißen.

Mehr als 50.000 Passagiere nutzen werktags die neuen Verbindung. Doch die Wehrhahnlinie findet nicht nur bei den Düsseldorfern breiten Zuspruch. Die New York Times adelte bereits bei der Eröffnung im Jahr 2016 das Projekt mit einem mehrseitigen Artikel. Im September 2017 wurde die Wehrhahnlinie in den USA mit dem Coda-Award, einem internationalen Preis für Kunst- und Designobjekte ausgezeichnet.

Schadowstraße

Dauer: 90 oder 120 Minuten

Maximale Gruppengröße bis zu 15 Personen

Preis: 90 Euro für 90 Minuten, 110 Euro für 120 Minuten

„Düsseldorf gelingt ein einmaliges Raumexperiment : Kunst und Architektur als Taktgeber urbaner und suburbaner Mobilität.“
Süddeutsche Zeitung

„Was die Ausgestaltung der Wehrhahnlinie neu, wagemutig und womöglich wegweisend macht, ist ein ganzheitlicher Ansatz. Die Kunst wurde hier nicht nachgerüstet oder appliziert, sondern vom ersten Planungsschritt an einbezogen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Art and magic in a German metro.“
The New York Times

„The new metro represents a rare moment when people who never usually interact – city bureaucrats, engineers, architects and artists – create something bigger than themselves.“
The Guardian